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Ziele und Leitlinien

Der Freistaat Sachsen präsentiert sich mit der Gewinnung von Braunkohle, einer vielgestaltigen Palette an Steine-Erden-Rohstoffen, mit der jüngeren Einbetriebnahme eines Spatbergwerkes und mit einem breit aufgestellten Erkundungsbergbau auf Erze als aktives Bergbauland. Dieses Selbstverständnis bringt der Freistaat Sachsen in seiner Rohstoffstrategie zum Ausdruck.

Die Sächsische Rohstoffstrategie geht speziell auf die Verhältnisse und Anforderungen im Freistaat Sachsen ein und ist damit spezifischer als die deutsche und europäische Rohstoffstrategie. Die Ziele der sächsischen Rohstoffpolitik sind dabei breit aufgestellt und beschränken sich nicht nur auf die Rahmenbedingungen für den Bergbau auf heimische Primärrohstoffe. Leitlinien und Ziele der Rohstoffstrategie sind danach

  • Einheimische Primärrohstoffe: Die Rahmenbedingungen für die Rohstoffgewinnung so zu gestalten, dass wirtschaftlicher Abbau langfristig möglich ist.
  • Sekundärrohstoffe: Sachsen soll führender Standort für die Rückgewinnungswirtschaft in Deutschland und Europa werden.
  • Standort der Rohstoffwirtschaft: Vernetzung rohstoffwirtschaftlicher Akteure fördern
  • Internationale Zusammenarbeit: Ausbau von Kontakten, um rohstoffwirtschaftliches Know-how zu vermarkten
  • Sächsische Rohstoffforschung: Stärkung, Erweiterung, engere Vernetzung der vorhandenen Strukturen im universitären und außeruniversitären Bereich
  • Fachkräfte für die Rohstoffwirtschaft: Stärkung der Aus- und Weiterbildung einheimischer und ausländischer Fach- und Führungskräfte
  • Sächsische Verwaltung: Erhalt und Anpassung der vorhandenen Verwaltungsstrukturen entsprechend den Erfordernissen der Rohstoffwirtschaft
  • Rohstoffbewusstsein: Hinwirken auf ein auf Wissen beruhendes, ideologiefreies Rohstoffbewusstsein in der Gesellschaft

 

 

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